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Institut für Pathologie - Klinikum Fürth  




Herzlich willkommen auf der Webseite des
Institutes für Pathologie

Die aus dem Griechischen stammende Bezeichnung Pathologie bedeutet „allgemeine Lehre von den Krankheiten„.

Der berühmteste Pathologe der wilhelminischen Zeit war Rudolf Virchow (1821-1902), der bis heute modellhaft für den deutschen Mediziner und Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts steht. Er war Begründer der Zellularpathologie (Krankheitserklärung aus Zellveränderungen), vergleichenden Pathologie (Krankheiten, die bei Mensch und Tier vorkommen), Anthropologie (Abstammungslehre, Bevölkerungsbiologie) und Ethnologie (völkerkundliche Kulturforschung)

Da ein Pathologe meist im Hintergrund und ohne direkten Kontakt zu Patienten und Angehörigen wirkt, soll Ihnen diese Broschüre einen Einblick in unsere Arbeit vermitteln. Niedergelassene Ärzte finden Eckdaten zu Leistungsstatistik und Bearbeitungszeiten.

Die moderne Pathologie beschäftigt sich ausschließlich mit diagnostischen Fragestellungen an Gewebeproben und Operationspräparaten. Wenn eine Erkrankung mit Gewebeveränderungen einhergeht, liefert sie die sichersten Ergebnisse:

Die Fehlerquote beträgt weltweit nur 1 %‚ bei Schnellschnitten (siehe Histologie) 5-10 %.

Zudem untersuchen wir Verstorbene, um natürliche Todesursachen und klinische Befunde zu beleuchten - im Gegensatz zur Gerichtsmedizin, die zur Aufklärung kriminalistischer Fälle beiträgt (z.B. Tötungsdelikte, Vaterschaftsuntersuchungen).

Die Teilnahme an verschiedenen Studien optimiert therapeutische Möglichkeiten, etwa bei der Krebsbehandlung in unserem Brustzentrum. Darüber hinaus sind wir eng mit Universitäten und Instituten vernetzt und haben so Zugriff auf Expertenwissen rund um den Globus.

Wir unterstützen die ärztlichen Kollegen in der Diagnostik sowie bei prognostischen und therapeutischen Überlegungen. So fördern wir die Gesundheit.


Chefarzt Prof. Dr. med. Otto Dworak

Ärztliche Leitung Pathologisches Institut

 
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